Seit dem 01.01.2018 gilt für das automatisierte Mahnverfahren die erweiterte Nutzungsverpflichtung für Rechtsanwälte und registrierte Inkassodienstleister, so dass diese Anträge in einer nur maschinell lesbaren Form stellen müssen.

Das automatisierte Mahnverfahren sieht dazu neben dem elektronischen Datenaustausch (EDA) über das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) auch die Möglichkeit der Einreichung in Papierform über das „Barcode-Verfahren“ vor.

Ferner kann ein EGVP-Bürgerclient oder ein EGVP-Drittprodukt (http://www.egvp.de/Drittprodukte/index.php) externer Link für die Übermittlung von EDA-Dateien verwendet werden.

Der EGVP-Bürgerclient soll noch bis zum 13.02.2018 zur Verfügung stehen. Der „sichere Übermittlungsweg“ (des beA), bei dessen Verwendung auf die qualifizierte elektronische Signatur verzichtet werden kann, steht jedoch bei der Verwendung eines EGVP-Clients nicht zur Verfügung. Daher sind die übermittelten Nachrichten wie bisher auch qualifiziert elektronisch zu signieren.

Seit dem 01.01.2018 ist zudem die Einreichung per De-Mail möglich, und über die Seite www.online-mahnantrag.de externer Link kann eine Antragstellung unter Nutzung des neuen Personalausweises oder des elektronischen Aufenthaltstitels genutzt werden.

Die erweiterte Nutzungspflicht für das automatisierte Mahnverfahren kann somit auch ohne das beA erfüllt werden.